Kosten, Finanzierung, Förderungen

Studiengebühren

Die Studiengebühren betragen monatlich 490 € für 30 Monate. Hinzu kommt der aktuelle Semesterbeitrag (Infos auf der Internetseite der Hochschule Schmalkalden). Weitere Kosten zur Vorbereitung auf die Steuerberaterausbildung fallen nicht an (diese betragen in der Regel um die 6.000 - 8.000 €).

Die Zulassungs- und Prüfungsgebühren in Höhe von 1.200 € sind vor der Steuerberaterprüfung separat an die Steuerberaterkammer zu entrichten.

Die Ausbildungskosten eines Masterstudienganges können, je nach aktueller beruflicher Situation, durchaus ins Gewicht fallen. Zudem sind Studentinnen und Studenten oft Berufsanfänger mit niedrigen Einkommen. Hier finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fördermöglichkeiten, die Sie bei der Finanzierung der Masterausbildung unterstützen können:

TIPP: Im Gegensatz zu einer Bachelorausbildung sind die Kosten für eine Masterausbildung (Studiengebühren, Fahrt- und Übernachtungskosten) übrigens voll steuerlich absetzbar (dies ist jedoch aktuell beim BFH anhängig)

Finanzierung

Finanzierung durch die Steuerlehrgänge Dr. Bannas

Im Einzelfall ist eine Unterstützung durch die Steuerlehrgänge Dr. Bannas möglich. Die Studiengebühren werden dann auf 5 Jahre verteilt. Anstatt über 2,5 Jahre monatlich 490 € zu zahlen, zahlen Sie über 60 Monate 250 € monatlich. 

Diese Finanzierung behalten wir uns nach Einzelfallprüfung für Studierende mit niedrigen Einkommen während des Studiums vor. Das Gesamtvolumen ist pro Studiengang begrenzt.

 

Fördermöglichkeiten

Prämiengutschein vom Bundesministerium für Forschung und Bildung

Das Bundesministerium für Forschung und Bildung fördert mit dem Prämiengutschein. Gefördert werden 50% der Kursgebühren, maximal 500 €. Es gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme darf in einigen Bundesländern (Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen. Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) nicht mehr als 1.000 € kosten (Maßstab ist der Rechnungspreis). In allen anderen Bundesländern gilt diese Grenze seit dem 1.7.2017 nicht mehr.
  • Der Antragsteller ist mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig und
  • verfügt und über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal 20.000 € (bei gemeinsam Veranlagten 40.000 €)

Sie erhalten den Prämiengutschein bei einem Beratungsgespräch in einer der vielen Beratungsstellen. Wo diese sind und was Sie zum Beratungsgespräch benötigen, erfahren Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

Weitere regionale Fördermöglichkeiten

Besonders in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es sehr komfortable Fördermöglichkeiten. Infos

 

Bafög

Dies ist die klassische Finanzierungsmöglichkeit für Studierende - fördert aber auch Masterstudiengänge. Die Höhe des Anspruchs ist abhängig von der Höhe der Studiengebühren sowie von Ihrem eigenen Einkommen und dem Ihrer Eltern. Der Grundbedarf und damit der Anspruch liegt bei ca. 660 € monatlich.


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Alles auf einem Blick:

Beginn Jährlich zum Sommersemester
Dauer 5 Semester, berufsbegleitend
Studienzeiten im Zwei-Wochen-Rhythmus während der Vorlesungszeit: Donnerstag bis Samstag
Abschluss LL.M.
Bewerbung Jederzeit bis 31.Januar
Steuerberater-prüfung Vollständige zeitliche und inhaltliche Integration, alle Vorlesungen exklusiv für die Studierenden, keine Mischung mit anderen Vorbereitungskursen
Erfolgsquote Regelmäßig über 80%, aktuell in München (dort läuft der Studiengang seit 9 Jahren)
Kosten 490 € monatlich x 30 Monate + Studentenwerksbeitrag, Ratenzahlung und Finanzierungsmöglichkeit (über 5 Jahre)
Dozenten Top Dozentinnen und Dozenten aus der Steuerberaterausbildung, aus der Praxis und der Hochschule
Kooperations-partner Hochschule Schmalkalden und Duale Hochschule Gera-Eisenach

Hilfreiche Links

 

Unter www.bildungspraemie.info finden Sie die für Sie zuständige Beratungsstelle. Anrufen, Termin vereinbaren und nach 10 Minuten sind Sie im Besitz eines Gutscheins.

Ob man einen Anspruch auf Bafög hat, kann mit Hilfe eines Bafög-Rechners ermittelt werden: www.bafoeg-rechner.de

Für den Fall, dass das zu versteuernde Einkommen so niedrig ist, dass man keine Steuern zahlt, können die Ausbildungskosten als Verlustvortrag auf die Zeit nach dem Studium übertragen werden. Wie das genau funktioniert lernt man während des Studiums, vorab der Link zur steuerlichen Behandlung eines Masterstudiengangs.


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